Bitcoin hat erstmals in seiner Geschichte die 100.000-Dollar-Marke durchbrochen. Die weltweit größte Kryptowährung erreichte am Freitagmorgen europäischer Zeit ein Hoch von 101.230 Dollar, bevor sie sich bei rund 100.500 Dollar stabilisierte.
Institutionelle Nachfrage als Treiber
Der Durchbruch wird vor allem auf die steigende institutionelle Nachfrage zurückgeführt. Seit der Zulassung der Spot-Bitcoin-ETFs in den USA sind Milliarden in den Markt geflossen. Allein der iShares Bitcoin Trust von BlackRock verwaltet inzwischen über 50 Milliarden Dollar.
Wir sehen einen fundamentalen Wandel in der Art, wie institutionelle Investoren Bitcoin betrachten. Es ist nicht mehr nur eine Spekulation, sondern ein echtes Portfolio-Asset. – Cathie Wood, ARK Invest
Halving-Effekt wirkt
Das vierte Bitcoin-Halving im April 2024 hat die Angebotsverknappung weiter verschärft. Historisch folgte auf jedes Halving ein deutlicher Preisanstieg – allerdings nie so schnell wie diesmal.
Was kommt als nächstes?
Die Meinungen gehen auseinander. Optimisten wie Michael Saylor von MicroStrategy halten 200.000 Dollar für möglich. Skeptiker warnen vor einer Blase. Klar ist: Mit dem Durchbruch über 100.000 Dollar hat Bitcoin eine neue Ära betreten.