Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 Prozent gesenkt. Es ist die dritte Zinssenkung seit dem Beginn des Lockerungszyklus im Juni 2024. EZB-Präsidentin Christine Lagarde begründete den Schritt mit der schwächelnden Konjunktur in der Eurozone.
Schwaches Wachstum erzwingt Handeln
Das BIP-Wachstum in der Eurozone lag im vierten Quartal bei nur 0,1 Prozent. Besonders Deutschland und Frankreich schwächeln. Die Inflation ist mit 2,1 Prozent wieder nahe am Zielwert der EZB, was Spielraum für weitere Senkungen gibt.
Marktreaktion
Die Finanzmärkte reagierten positiv. Der Euro-Stoxx-50 stieg um 1,2 Prozent, europäische Anleiherenditen gaben nach. Der Euro fiel leicht gegenüber dem Dollar auf 1,048.
Ausblick
Die Märkte preisen aktuell zwei weitere Zinssenkungen bis Jahresende ein. Lagarde betonte jedoch, dass jede Entscheidung datenabhängig sei. Die nächste Sitzung findet am 17. April statt.